Nach 35 Jahren treuer Zusammenarbeit hat das städtische Seniorenheim seinen nur sechs Kilometer entfernten Gemüselieferanten vor die Tür gesetzt. Trotz extremer Flexibilität und eigens für das Heim produzierter Ware zählt nur noch der billigste Preis. Die Heimleitung und auch der Bürgermeister priorisieren Billigware mit weiten Transportwegen gegenüber regionaler Qualität. Ein klärendes Gespräch mit dem Bürgermeister brachte keinen Erfolg. Ihm sei der niedrigere Preis wichtiger als die regionale Herkunft des Gemüses.