
Für immer mehr junge Erwachsene wird die Sorge um leistbares Wohnen zum Thema. Die stark gestiegenen Mietpreise führen dazu, dass länger im „Hotel Mama“ gewohnt wird. Der Kauf einer Eigentumswohnung gelingt nur mit finanzkräftigen Eltern. In Oberösterreich gibt es für Wohnbauträger eine Förderung „Junges Wohnen“ des Landes. Die Grünen fordern, dass auf dem gemeindeeigenen Grundstück an der Maximilianstraße/Würzburgerweg ein Wohnprojekt mit Mietwohnungen für junge Menschen verwirklicht werden. Derzeit dient das Areal noch als Lager für den Bauhof. Die Grünschnittsammlung ist aber künftig wieder im ASZ möglich. Und durch den Umzug der Feuerwehr ins neue Haus werden andere Flächen frei, die der Bauhof nützen kann.
Leistbare Mietwohnungen für Jugendliche, Aufzug zur Schlossstraße
Jugendliche in Österreich sind zwar aktuell mit ihrer Wohnsituation zufrieden (57 % laut Ö3-Jugendstudie), doch die Sorge um leistbares Wohnen und finanzielle Sicherheit wächst. „Genug Geld haben“ (40 %) und „leistbares Wohnen“ (31 %) sind die meistgenannten Sorgen. Fast ein Drittel erwartet sogar eine Verschlechterung im Vergleich zur Elterngeneration. „Vöcklabruck sollte auf diese Sorgen mit einem Angebot an Jugendliche reagieren: Mit einem vom Land geförderten Wohnbau am gemeindeeigenen Grundstück an der Maximilianstraße. Die zentrale Lage und die Nähe zum Bahnhof sind große Pluspunkte“, so Fraktionsobmann Stefan Hindinger. „Mit dem Wohnbau könnte zusätzlich auch ein öffentlicher Aufzug als barrierefreie Alternative zur Stiege Maximilanstraße-Schlosstraße geschaffen werden“, ergänzt Stadträtin Sonja Pickhardt-Kröpfel. Die Grünen fordern, dass möglichst rasch mit gemeinnützigen Bauvereinigungen Gespräche zur Realisierung von „Jungem Wohnen“ geführt werden.


