
Um den Umstieg vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel attraktiver zu gestalten, sind geeignete Rahmenbedingungen entscheidend. Ein positives Signal ist die in Bau befindliche Verdoppelung der Fahrradstellplätze am Bahnhof Vöcklabruck.
Bei den PKW-Parkplätzen bleibt das Angebot hingegen begrenzt. Ab Februar werden dort Gebühren eingehoben. Aus Sicht der Grünen ist dabei entscheidend, dass Klimaticket-Besitzer:innen eine deutlich reduzierte Tagesgebühr für alle gebührenpflichtigen Anlagen erhalten. Ein entsprechender Antrag wurde im November im Landtag eingebracht.
Für Vöcklabruck selbst fordern die Grünen die Einführung von Kurzparkzonen in der Schloßstraße, Maximilianstraße und gegebenenfalls auch in Freileiten. Für Anrainer:innen soll es Jahresparkkarten geben, mit denen in der Kurzparkzone unbefristet geparkt werden kann. Dadurch soll die Nutzung der stark frequentierten Ausweichparkplätze rund um den Bahnhof besser gesteuert werden.
Nach Angaben der ÖBB könnte es künftig zusätzliche Parkflächen nördlich der Bahn geben, in der Nähe des östlichen Zugangs zur Freileiten-Unterführung – ein kurzfristiger Entlastungsbeitrag, solange langfristige Lösungen noch ausstehen. Wichtig bleibt darüber hinaus der Ausbau des öffentlichen Zubringerangebots zum Bahnhof, damit möglichst viele Pendler:innen gar nicht erst auf das Auto angewiesen sind.