Klimaschutzgesetz und Entsiegelungs-Wettbewerb

Grüne Vöcklabruck besuchten Eisenstadt

Grüne Vöcklabruck und Grüne Burgenland im Austausch. Gerhard Mölk (Klubdirektor), Wolfgang Spitzmüller (Klubobmann), Samara Sanchez-Pöll, (Klubobfau Eisenstadt) LH-Stv. Anja Haider-Wallner, Gemeinderätinnen Christine und Marlen Schön, STRin Sonja Pickhardt Kröpfel, GR Stefan Hindinger.

Die diesjährige Bildungsreise der Grünen führte in die burgenländische Landeshauptstadt. Ein Austausch mit Landeshauptmann-Stellvertretreterin Anja Haider-Wallner, sowie dem grünen Landtags- und dem Eisenstädter Gemeinderatsklub standen auf dem Programm. Beindruckt zeigten sich die Vöcklabrucker Gemeinderät:innen vom kürzlich beschlossenen burgenländischen Klimaschutzgesetz. Das Land hat sich zum Ziel gesetzt bis 20240 klimaneutral zu sein. Dafür gibt es für alles Bereiche wie Verkehr, Landwirtschaft, Gebäude etc. konkrete Maßnahmen, um die CO2 Emissionen zu senken. Weiters soll die erneuerbare Energie bis 20230 auf mindesten 9.300 Gigawatt ausgebaut werden. Bei allen neuen Gesetzen und größeren Bauvorhaben wird es Klimachecks geben. Und die Landesverwaltung geht beim Umstieg auf nachhaltige Mobilität und Beschaffung voran. So soll unter anderem der der Bioanteil beim Essen weiter steigen.

Entsiegelungswettbewerb und Baumpatenschaften

Aktuell läuft im Burgenland ein Entsiegelungswettbewerb, bei dem die Gemeinden Förderprojekte einreichen können. Eisenstadt ist da vorne mit dabei. Die Grünen konnten kürzlich einen Grundsatzbeschluss des Gemeinderates für ein Fachkonzept Entsiegelung durchsetzen. Darin ist der Jerusalemplatz enthalten. Eine langjährige Forderung der Grünen wird damit umgesetzt. Einen Austausch gab es zum Thema Baumpatenschaften. Während Vöcklabruck hier erst am Anfang steht, gibt es diese Bürgerbeteiligungsmöglichkeit in Eisenstadt seit längerem, wie ein Spaziergang durch den Schlosspark zeigt.

„Es war eine schöne Bildungsreise. Wir haben viel gesehen und erfahren und werden versuchen einiges davon auch in Vöcklabruck umzusetzen“, schließt Umweltstadträtin Sonja Pickhardt-Kröpfel.

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